Die Gerste gehört wie viele andere Getreidearten zu der Familie der Süßgräser. Durch die frühe Ernte der Getreidepflanzen, bleibt das reiche Nährstoffprofil weiterhin erhalten. Im laufe des Wachstums sinkt der Gehalt an Wertvollem Chlorophyll, Vitamin- und Proteingehalt, wohingegen der Celluloseanteil stark zunimmt. Innerhalb mehrerer Monate verfärben sich die grünen Blätter der Gerste in einen hell Bräunlichen Ton mit einer bemengten Ähre. Aus den Körnern der Ähre kann nun Mehl hergestellt werden. Dieses Mehl enthält nicht mehr ansatzweise soviel Nährstoffe wie das junge Gerstengras.

Der Japanische Forscher Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor 40 Jahren in vielen Studien mehr als 250 Chlorophyllhaltige Lebensmittel ausführlich analysiert. Er kam zu dem Schluss, dass kein Lebensmittel mehr Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Chlorophyll, Enzyme und Bioflavonoide enthält, wie alle anderen untersuchten Pflanzen. Gerstengras zählt zu den am besten erforschten Lebensmitteln. Gerstengras liefert eine Fülle an Nährstoffen, darunter die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C, E, K, Folsäure, Cholin, Beta-Carotin, Biotin, Niacin und Pantothensäure. Zudem ist es reich an Kalzium, Eisen, Magnesium, Bor, Zink, Kalium sowie 20 Aminosäuren worunter neun essenzielle vorhanden sind.